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Bericht und Bilder: Thomas Gläser, Lbz. Primstal |
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Am Samstag dem 27. Juni gab es viel zu tun für die Jugendfeuerwehrmitglieder des Löschbezirkes Primstal. Auf dem Dienstplan stand der sogenannte Berufsfeuerwehrtag. Hierbei wird ein 24 Stunden-Dienst abgeleistet, der an die Aufgaben eines Berufsfeuerwehrmannes angelehnt ist. Nach dem gemeinsamen Dienstbeginn um acht Uhr morgens wurden die Jugendlichen auf die Feuerwehrfahrzeuge aufgeteilt, um im „Ernstfall“ direkt einsatzbereit zu sein. Anschließend wurde erst einmal kräftig gefrühstückt.
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Kurz darauf ging der Alarm zum ersten Mal: Eine Ölspur, die Helfer aus Kakao und Wasser angemischt hatten, musste beseitigt werden. Voll motiviert begannen die Acht- bis Sechszehnjährigen mit der Beseitigung des „Gefahrgutes“ mithilfe von Sägespänen. Trotz der großen Hitze musste die Mannschaft nach ihrer Rückkehr erschöpft die Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen, bevor sie sich stärken konnte. Der Dienstplan, auf dem neben Sport und technischem Dienst auch theoretischer Unterricht stand, wurde im Laufe des Tages immer wieder von solchen Einsätzen unterbrochen.
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Die Einsätze reichten von einem außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer, einem Waldbrand, einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person oder einer Personensuche bei Nacht bis hin zu in die Prims geratenem Öl, einem Fehlalarm und der klassischen Katze im Baum, die gerettet werden musste. Die Jugendwehrmitglieder konnten so immer wieder zeigen, was sie jahrelang geübt hatten. Unter einsatznahen Bedingungen und mit jeder Menge Schaulustigen führten sie den klassischen Löschangriff genauso gut vor, wie die Rettung einer eingeklemmten Person mit Hebekissen oder den Aufbau einer Ölsperre auf der Prims. Zahlreiche Helfer aus der aktiven Feuerwehr unterstützen die Jugendbetreuer bei den aufwändigen Vorbereitungen und bereiteten die Einsätze vor, damit die Jugendlichen keinen Verdacht schöpfen konnten. Vor allem die jüngsten Jugendwehrmitglieder waren stets mit Elan bei der Sache und wollten nachts kaum aus ihren Uniformen, um im Alarmfall schneller im Fahrzeug zu sein. Dementsprechend erschöpft saß die gesamte Mannschaft am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück. Trotzdem war es eine gelungene Sache und die Jugendwehrmitglieder konnten erschöpft, aber glücklich und mit strahlenden Augen nach Hause entlassen werden, wo sie viel zu berichten hatten.
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