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Bericht und Bilder: |
Ralf Dillenburger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Kreis Merzig-Wadern |
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Richtiger Umgang mit 8- und 9-jährigen |
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Seit 01.01.2007 dürfen Kinder bereits ab 8 Jahren in die Jugendfeuerwehr eintreten. Somit stehen Jugendbetreuer vor der Herausforderung, die Jugendarbeit auf ein großes Altersspektrum zwischen 8 und 18 Jahren abzustimmen, so dass die jüngeren Mitglieder nicht überfordert und die älteren Mitglieder nicht unterfordert werden. Dies gestaltet sich vor allem in kleineren Jugendgruppen schwierig, da eine Unterteilung in verschiedene Altersgruppen nur sehr schwer zu realisieren ist. Von den insgesamt 761 aktiven Jugendfeuerwehrmitgliedern im Landkreis Merzig/Wadern sind derzeit 105 jünger als 10 Jahre. Grund genug, um ein Seminar auf Landkreisebene zu veranstalten, um Erfahrungen der einzelnen Jugendgruppen untereinander auszutauschen. Also trafen sich interessierte Jugendbetreuer aus allen Städten und Gemeinden im Landkreis in der Feuerwache Wadern, um sich in einem Tagesseminar dem Thema „Umgang mit 8- und 9-jährigen“ zu widmen. Die Beauftragte der Jugendfeuerwehren im Landkreis Merzig/Wadern, Heike März, konnte als Referenten für diesen Tag Marcus Gramlich vom Jugendbüro in Marpingen (Landkreis St. Wendel) gewinnen. In insgesamt vier Themenblöcken wurden allgemeine Themen der Jugendarbeit, wie etwa verschiedene Führungsstile, möglicher Aufbau von Gruppenstunden besprochen. Aber auch speziell auf die Altersgruppe 8-9 jährige abgestimmte Inhalte, wie beispielsweise körperliche und geistige Entwicklungsstufen der Kinder kamen nicht zu kurz. Während des ganzen Tages wurden immer wieder Problemstellungen in kleinen Gruppen von Jugendbetreuern erarbeitet und anschließend in der gesamten Runde diskutiert. So konnten einige interessante Ansätze für die allgemeine Jugendarbeit gewonnen werden. Zwischenzeitlich konnten der Kreisbrandinspekteur Stefan Buchmann, der Wehrführer der Stadt Wadern, Martin Schnur, der Wehrführer der Gemeinde Mettlach, Edmund Tritz, sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Georg Flesch, begrüßt werden.
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Am Ende des arbeitsreichen Tages dankte Heike März allen Jugendbetreuern für die geopferte Freizeit, besonders den Kameraden des Löschbezirkes Wadern, die die Verköstigung der Seminarteilnehmer übernommen haben, sowie dem Referenten Marcus Gramlich für seine umfassenden Ausführungen zu der allgemeinen Jugendarbeit. Nach einem gemeinsamen Abschlußfoto kehrten die Teilnehmer wieder in ihre Löschbezirke zurück, um einiges an Informationen und mit vielen Anregungen für die Jugendarbeit in ihren Jugendgruppen.
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