Bericht: Manfred Koch
Pressebeauftragter
Feuerwehr Nonnweiler
Fotos: Freiw. Feuerwehr Lbz. Kastel

Vom 19. bis 21. Juni feierte die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Kastel ihr 20-jähriges Bestehen.
Zum offiziellen Teil der Veranstaltung, der von der heimischen Pfarrkapelle musikalisch umrahmt wurde, hatten sich sonntags vormittags zahlreiche Ehrengäste eingefunden. Angesichts der guten Jugendarbeit im Löschbezirk, so Landrat Udo Recktenwald, brauche man sich in Kastel keine Sorgen um den Feuerwehrnachwuchs zu machen. Er lud die Jugendlichen zum Grillen nach St. Wendel ein.
Brandinspekteur Hans-Josef Keller lobte gleichfalls die gute Nachwuchsarbeit und überreichte den Kasteler Jugendbetreuern Sebastian Hock und Sebastian Meyer zwei Wettkampf-Stoppuhren.
Erste Beigeordnete Brigitte Heck und Ortsvorsteher Joachim Hahn richteten ihren Dank auch an die Führungskräfte und Betreuer für ihre vorbildliche Arbeit.
Gemeindewehrführer Frank Feid fügte hinzu, dass es nicht immer einfach sei, Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren „unter einen Hut zu kriegen“.

Brigitte Heck beförderte Feuerwehrmann Markus Herrmann zum Oberfeuerwehrmann und Oberfeuerwehrmann Patrick Barth zum Löschmeister. Barth bekleidet in Kastel das Amt des stellvertretenden Löschbezirksführers.
Als weitere Ehrengäste konnte Löschbezirksführer Sascha Jung Landesbrandinspekteur Bernd Becker, den Beauftragten für die Jugendfeuerwehren im Landkreis St. Wendel Dominik Thiry und den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Christoph Wolf begrüßen.
Wolf ehrte im Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes Oberbrandmeister Werner Barth und Hauptlöschmeister Helmut Barth für jeweils 40 Jahre Feuerwehrdienst.
Bereits am Samstag hatte für befreundete Nachwuchsorganisationen eine Jugendolympiade stattgefunden, in deren Rahmen an mehreren Stationen sowohl sportliche als auch feuerwehr- technische Aufgaben zu lösen waren.
Die drei vorderen Plätze belegten die Staffeln Primstal II, Sitzerath und Bierfeld I. Ihnen überreichte Erste Beigeordnete Brigitte Heck jeweils einen Pokal.

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Dachstuhlbrand am frühen Morgen
Wie nahe Feierstimmung und Ernstfall beieinander liegen können, zeigte sich am Samstag in der Frühe: gegen fünf Uhr wurden die Wehrleute zu einem Dachstuhlbrand alarmiert, der im leerstehenden Gebäude unmittelbar neben dem Domizil der Feuerwehr ausgebrochen war.
Neben den Löschbezirken Kastel, Braunshausen, Nonnweiler und Primstal war auch die Drehleiter aus Bosen/Eckelhausen, Gemeinde Nohfelden, im Einsatz.
Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude konnte verhindert werden.
Nach gut zwei Stunden waren die Löscharbeiten beendet; der Programmablauf der Festveranstaltung blieb unbeeinträchtigt.

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