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Bericht und Bilder: |
Tatjana Nilius |
Jugendreferentin der Saarländischen Jugendfeuerwehr |
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Vom 06.07. bis 24.07.2010 fand auf dem Gelände der Saarmesse die Kinderveranstaltung Minisaarland statt. Alles größer und schöner wie 2008 lautete das Motto. Da jedes Land und jede Stadt eine Feuerwehr braucht, war klar, dass die Saarländische Jugendfeuerwehr dafür Sorge trägt Minifeuerwehrmänner und –frauen für Minisaarland auszubilden. So machte ich mich 3mal in der Woche auf den Weg nach Saarbrücken, um mich von der Arbeit der Minifeuerwehr auch Feuerwache Minisaarland genannt zu überzeugen. Schon bei meinem ersten Besuch in Woche 1 hatten die Jungs und Mädchen der Feuerwache allerhand zu tun. Ob es nun galt einen „Brand“ zu löschen, eine Räumung durchzuführen oder einfach nur vorbeugenden Brandschutz zu betreiben, die Minifeuerwehr war da. Mit großer Begeisterung waren sie dabei und konnten gar nicht genug von Einsätzen aller Art bekommen. Als die Räumungsübung von Seiten des Minisaarlandes durchgeführt wurde hatte die Feuerwache Minisaarland die große Aufgabe die „brennende Halle“ zu löschen. Ich durfte live dabei sein, wie die kleinen Feuerwehrmänner und –frauen erst halfen die Halle zu räumen und dann mit dem Löschen anfingen. Da vor der Halle jede Menge Bäume stehen und diese eine Gefahr darstellten, musste sie natürlich auch nass gemacht werden. Einen positiven Nebeneffekt hatte das dann auch noch: sie wurden zusätzlich gegossen.
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In der zweiten Woche hatte ich das Vergnügen neben zahlreichen Einsätzen zur Hitzebekämpfung (mit Hilfe eines Hydroschildes bauten die Minifeuerwehrleute eine Wasserwand auf, um den Kindern von Minisaarland bei tropischen Temperaturen eine Abkühlung zu verschaffen) auch bei zwei Betriebsausflügen der Feuerwehr dabei zu sein. Neben dem Besuch der Uni und dem Vortrag „Brandschutzerziehung“ von Dieter Dillschneider – hier ein großes Dankeschön an Dich, dass Du das mitgemacht und so toll gestaltet hast- bei dem jedem Teilnehmer eine Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme übergeben wurde (auch ich hab eine bekommen.. J) ging´s zwei Tage später ins archäologische Museum. Dort bekamen wir Tonvasen, besondere Steine und Leichenbrand gezeigt, die man bei Ausgrabungen auf dem Gelände gefunden hatte. Auch die Ausgrabungstechniken wurden uns von Dominik, dem Oberchef des Museums, erklärt. Mit neuem Wissen machten wir uns dann zurück auf den Weg zur Minifeuerwache, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen.
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In Woche 3 durfte ich wieder bei vielen Einsätzen Mäuschen und Paparazzi spielen. Den Kindern machte es sichtlich Spaß und nach Rücksprache mit den Betreuern, war die Feuerwache Minisaarland durchgehend voll besetzt. Es gab weder Personalmangel noch wurden Krankmeldungen geschrieben.. man kann also sagen, dass es eine runde Sache war.
Ich bedanke mich bei allen Betreuern, die den Kindern die Jugendfeuerwehr näher brachten und den Kindern, die die Minifeuerwache in Schach hielten. Ganz besonderen Dank an Herbert Wilhelm, der in allen 3 Wochen als Ansprechpartner und Koordinator vor Ort war und im Vorfeld das Projekt „Feuerwache Minisaarland“ mit Leben gefüllt hat. Vielen DANK!!!
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