|
 |
 |
 |
 |
 |
|
Bericht und Bilder: |
Rafael Mailänder |
SJF-Öffentlichkeitsarbeit |
|
|
|
|
|
 |
 |
300 Teilnehmer beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager Neunkirchen – Viel Spaß, Begeisterung und Abwechslung
Am Freitag 2. Juli, haben im Saarland die großen Ferien begonnen. Statt direkt in den Urlaub zu fahren, entschieden sich 300 von derzeit 450 Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehren im Kreis Neunkirchen, das alle vier Jahre stattfindende Zeltlager zu besuchen. Dass diese Entscheidung richtig war, hatte man innerhalb des fünf Tage andauernden Zeltlagers des Öfteren zu Ohr bekommen. Bereits vor zwei Jahren, wurde der Jugendzeltlagerplatz Kapellenwiese der Gemeinde Oberthal gebucht, so der Kreisjugendbeauftragte Markus Klein.
|
 |
|
Die Planungen gingen dann vor einem Jahr los, wobei Erfahrungen vergangener Zeltlager berücksichtigt wurden. Nicht berücksichtigt werden konnte das Wetter. Hier jedoch hatte man Glück, denn es war heiß, „ sehr heiß “. Doch dies bereitete den Teilnehmern keine Probleme, bot doch der 6000 Quadratmeter große, mit Wald umgebene Platz, genügend schattige Plätze, ob für die 28 Zelte, oder einen anderwärtigen Aufenthalt. Auch stand genügend kostenloser „ Löschtee “ zur Verfügung, der die trockenen Kehlen stets gut erfrischte. Auf eine Abkühlung im größeren Maß musste leider über das gesamte Zeltlager verzichtet werden. Wegen eines Chlorgasalarms im Freibad Oberthal blieb dies geschlossen. Was blieb war zwar eine enge Lösung, doch in einem gefüllten Faltbehälter mit kühlem Wasser hatte man auch seinen Spaß, vor allem wenn der eine oder andere der insgesamt 40 Jugendbetreuer darin baden gehen musste.
|
 |
|
Und was bei einem eintretenden Unwetter tun? Auch hier habe man vorgesorgt, schließlich sei man ja bei der Feuerwehr. Eine Unwetterinfo komme direkt von der Kreiseinsatzzentrale St. Wendel, diese alarmiere die Kameraden aus Oberthal und ganz schnell sei man mit eigenen MTW und derer aus Oberthal in der nahe gelegenen Bliestalhalle untergebracht, dessen Schlüssel im Zeltlager bereitliege, jedoch musste hiervon kein Gebrauch gemacht werden. Ein abwechslungsreiches Programm hat man sich auch einfallen lassen. In einem Reisebüro wurden entsprechende Spiele zum Mitmachen angeboten, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. So stand eine menschliche Tischfußballarena zur Verfügung, ein Völkerballturnier und ein Kleinkunstabend wurde durchgeführt, oder Nachtwanderungen gemacht.
|
 |
|
Keine Kosten und Mühen hatte man gescheut und das „ Wetten dass-Studio “ samt Couch in einem großen Zelt aufgebaut. Und wie sollte es anders sein, kamen auch genügend prominente Gäste, verbunden mit abwechslungsreichen Wetten, die für viel Lachen, Staunen und Applaus sorgten. Wichtig, so Markus Klein, sei auch der Tag der offenen Tür, bzw. der Zelte. Dieser wurde sonntags angeboten und wie durch die vielen parkenden Autos an der Zufahrtsstraße und Eltern auf dem Zeltplatz zu bemerken war, auch sehr gut besucht. An diesem Tag hatten sich die Veranstalter etwas ganz besonderes einfallen lassen.
|
 |
|
Unter dem Motto „ wer richtet den schönsten und originellsten Zeltvorplatz her “ , hatten die einzelnen Gruppen ganztags viel Beschäftigung mit dem Herrichten der Vorplätze. Doch gestärkt durch das Küchenteam der Feuerwehr Landsweiler-Reden, das alle Teilnehmer mit abwechslungsreichem Essen über alle fünf Tage versorgte, fiel auch diese Aufgabe nicht schwer. Zur Eröffnung des Lagers und zur Siegerehrung, konnte Markus Klein Landesbrandinspekteur Bernd Becker, Landesjugendwart Axel Hewer, Brandinspekteur Werner Thom und dessen Stellvertreter Karl- Heinz Neufang begrüßen. Bernd Becker überbrachte die Grüße des Ministeriums und lobte das besondere Erlebnis dieses Zeltlagers. Deren Worte schloss sich Werner Thom an mit dem Zusatz, dass ein solches Zeltlager stärke und fördere und dies in einer Zeit, in der die Jugendfeuerwehrarbeit wichtiger als je zuvor sei. Er dankte allen Eltern, die ihre Kinder zur Jugendfeuerwehr schicken, um dann später helfen zu können. Gespannt warteten die gekommenen Eltern und Jugendfeuerwehrmitglieder im vollbesetzten Zelt auf das Ergebnis, wer denn nun den schönsten Zeltvorplatz hergerichtet hatte. Schließlich gab es einen ersten und zwei zweite Plätze. Den ersten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Illingen Löschbezirk Wustweiler, die zweiten Plätze gingen an die Jugendfeuerwehr Illingen Löschbezirk Illingen und die Jugendfeuerwehr Illingen Löschbezirk Uchtelfangen und Hirzweiler. Stolz nahmen diese ihre Urkunden und Sachpreise entgegen. Nach der Siegerehrung ging es wieder zurück auf den Zeltplatz, wo ein reges Treiben, ob am Lagerfeuer, in den Zelten, auf einer Schaukel oder beim Drehen der Außenwette zu „ Wetten dass “. Insgesamt nicht nur ein schöner Ferienanfang, sondern ein unvergessenes Zeltlager, dass die Teilnehmer wohl so schnell nicht vergessen werden. Auf eines sei noch hingewiesen: Die saarländische Jugendfeuerwehr veranstaltet in der ersten Woche der großen Ferien 2011 am Bostalsee ein großes Jugendfeuerwehr Zeltlager für alle saarländischen Jugendfeuerwehren. Die Planungen hierfür sind im Gange. Bereits jetzt kann gesagt werden, dass die Teilnehmer auch hier ein unvergessliches Zeltlager mit einem tollem und abwechslungsreichem Programm erwartet. Also jetzt schon den Termin eintragen: 25.Juni bis 1.Juli 2011.
|
 |
|
...und hier die Bilder dazu... |
 |
|
|
|
 |
 |
|
Druckbare Version
|
|
 |
|