Bericht und Bilder: Rafael Mailänder FBL-Öffentlichkeitsarbeit der SJF

Spannendes und gelungenes Jugendfeuerwehrseminar „ Öffentlichkeitsarbeit „

Zwölf Teilnehmer aus verschiedenen saarländischen Feuerwehren, waren in der Zeit vom 5. bis 6. Februar zur Landesfeuerwehrschule gekommen, um dort mehr zur Öffentlichkeitsarbeit in der Jugendfeuerwehr zu erfahren. Nach dem Zimmerbezug, begrüßte um 19 Uhr der für die Jugendfeuerwehr zuständige Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule Thomas Albert, die Teilnehmer. Hierbei stellte er sich persönlich vor und sagte ein paar Worte zur Landesfeuerwehrschule.

Nachdem sich dann Seminarleiter Rafael Mailänder, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit bei der saarländischen JFW, vorgestellt hatte, folgte eine Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Mit einem neuen Stundenplan gegenüber den bisher durchgeführten Seminaren, wurden bis 21:30 Uhr die Themen „ Was ist Öffentlichkeitsarbeit, Werben von neuen Mitgliedern, Werbemittel, Image Werbung und Gesetzesgrundlagen “ angesprochen. In zwei Gruppen, wurden Lehrgangslogos entworfen, bei dessen Malarbeiten der Ideenreichtum sehr groß war. Im Anschluss an den ersten Lehrgangsabend saß man noch bis spät in die Nacht zusammen und führte interessante Gespräche, die für einen regen Informationsaustausch sorgten. Nach einem ausgiebigen Frühstück, ging das Seminar samstags um 08:45 Uhr weiter.

Als eine wichtige Aufgabe, auch im Bezug zur Mitgliederwerbung, steht die Brandschutzerziehung. Hier wurden verschiedene Aktionen angesprochen, etwa die Brandschutzerziehung in der Schule oder im Kindergarten. Besondere Beachtung fand die Aussage eines Teilnehmers aus Dillingen, dass man auch gute Erfahrungen im Hinblick der Brandschutzerziehung bei behinderten Menschen gemacht hat, was als äußerst wichtig angesehen werden kann. Keinesfalls solle man bei der Öffentlichkeitsarbeit auch die „ Pressearbeit “ vergessen. Nicht immer hat die Wehr einen eigenen Pressesprecher, so dass in den Reihen der Jugendfeuerwehr eigene Pressearbeit gemacht wird.

Hierzu wurde der Umgang mit Medienvertretern angesprochen, das Herstellen von Pressekontakten, sowie die Erstellung eines Pressetextes nach den „ fünf W Fragen “ wer, wo, was, wo, wie. Wie antwortet man auf Journalistenfragen? Auch dies war Teil des Seminars. Jedem Teilnehmer wurde eine allgemeine Frage zur Jugendfeuerwehrarbeit gestellt, die möglichst genau auf die seiner Jugendfeuerwehr betreffend hin beantwortet werden sollte. Nach dem Mittagessen stand „ das richtige Foto “ auf dem Stundenplan. Zunächst wurden hier einige Fotos an der Leinwand gezeigt, wie man es machen sollte und wie nicht.

Danach ging es, ebenfalls zum ersten Mal bei dem Seminar, zu einer praktischen Übung nach draußen. Aufgabe war hier, sich zu einem richtigen Gruppenfoto zusammenzustellen. Dies geschah in zwei Gruppen und viel Material aus Fahrzeugen der Landesfeuerwehrschule, wobei die Teilnehmer hier, wie bereits beim Logo, ein großes Ideenreichtum zeigten. Hiernach wurden die Fotos gezeigt und besprochen, wobei man sich einig war, dass diese als gelungen angesehen werden können. Angesprochen wurde hier auch das Wasserzeichen, mit dem man Bilder versehen sollte, sowie andere wichtige Dinge eines Jugendfeuerwehrfotos. Während des Seminars wurde auch die Jugendfeuerwehrzeitung „ Lauffeuer “ angesprochen, die für eine rege Diskussion sorgte. Auch auf die Internetseite der saarländischen JFW wurde kurz eingegangen. Am Ende stand noch die Lehrgangsbefragung an, ehe die 12 Teilnehmer den Heimweg antraten. Alles in einem ein Seminar, mit sehr interessierten Teilnehmern, die mit ihren Fragen und Antworten für einen regen Erfahrungsaustausch gesorgt haben. Das Seminar wird in diesem Jahr erneut durchgeführt, dann aber nochmals überarbeitet und mit speziellen Schwerpunktthemen, für die man sich mehr Zeit nehmen wird.

.....und hier alle Bilder

Druckbare Version